
FoodHealth: Basel-Stadt und Aargau lancieren gemeinsames Innovationsprogramm für Agriund Foodtech
Die Kantone Basel-Stadt und Aargau lancieren heute gemeinsam das Innovationsförderprogramm FoodHealth. Das bikantonale Programm stärkt Innovationen im Bereich Agri- und Foodtech und trägt zur Wei terentwicklung des Innovationsökosystems in der Nordwestschweiz bei.
FoodHealth unterstützt konkrete Innovationsprojekte im Bereich Agri- und Foodtech. Unter dem Leitsatz «From Soil to Gut» fördert FoodHealth technologische Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Fokus stehen Lösungen, die zur Resilienz von Agrar- und Ernährungssystemen beitragen, Ressourcen effizienter nutzen und positive Ef fekte für Umwelt, Klima und Gesundheit entfalten. Damit verbindet FoodHealth wirtschaftli che Standortentwicklung mit gesellschaftlicher Verantwortung und stärkt die Wettbe werbsfähigkeit der Region im internationalen Innovationsumfeld.
Die Innovationsförderung von FoodHealth fokussiert auf drei zentrale Handlungsfelder. Erstens wird das Innovationsökosystem gestärkt, indem FoodHealth eine Plattform auf baut, die Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Unternehmen und Start-ups syste matisch vernetzt. Durch Netzwerkformate, thematische Events und industriegetriebene In itiativen bringt FoodHealth das Ökosystem zusammen, fördert die Entwicklung neuer inno vativer Lösungen und schafft Sichtbarkeit für bestehende exzellente Forschungsprojekte und Unternehmen im FoodHealth-Bereich. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Innovationen wirksam in die Praxis zu überführen und ihre Wirkung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu vergrössern.
zweitens liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung von Innovationen in Unternehmen. Das Programm unterstützt etablierte Unternehmen dabei, neue Technologien und Geschäfts modelle im Agri- und Foodtech-Bereich zu entwickeln und umzusetzen. Begleitet werden Innovationsprojekte mit Wirkung auf planetare und menschliche Gesundheit entlar gesamten Wertschöpfungskette, etwa durch Machbarkeitsstudien, Pilotprojekte i menarbeit mit lokalen Hochschulen oder industriegetriebene Hackathons. Dadurch werden Innovationsrisiken reduziert und die Umsetzung neuer Lösungen im Unternehmenskontext erleichtert.
Drittens werden Start-ups gezielt unterstützt. FoodHealth fördert junge Unternehmen, frühphasige Start-ups sowie Projekte mit hohem Innovationspotenzial. Über das Venture Connect-Programm erhalten sie Zugang zu Fachwissen, Coaching und zur Vernetzung mit lnvestorinnen und Investoren. Ergänzend unterstützt der FoodHealth Accelerator die Fi nanzierung ausgewählter Start-ups, um deren Technologien weiterzuentwickeln, zu skalie ren und erfolgreich im Markt zu positionieren.
FoodHealth wird von den Kantonen Basel-Stadt und Aargau getragen. Die operative Um setzung erfolgt durch das Innovation Office der Universität Basel, BaselArea Business & In novation sowie das Hightech Zentrum Aargau. Die Koordination zwischen den Trägerkan tonen und den Umsetzungspartnern übernimmt der Verein Regio Basiliensis. Externe Fach personen unterstützen die strategische Steuerung.
In Basel-Stadt erfolgt die Finanzierung in Höhe von 1.7 Mio. Franken zulasten des Standort förderungsfonds. Der Kanton Aargau trägt 0.42 Mio. Franken bei. Während der Pilotphase für die Jahre 2026 bis 2028 beträgt das FoodHealth-Budget insgesamt 2.12 Mio. Franken.
Quelle: Medienmitteilung Kantone BS + AG
Datum: 12.02.2026, 16:00 – 19:00
Ort:
kHaus, Kasernenhof 8, Basel
Veranstalter:
Food Health Initiviative
Event Partner:
Kanton Basel-Stadt, Kanton Aargau