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Aargauer Unternehmen engagieren sich stärker für die Kreislaufwirtschaft

Schweizer Unternehmen bekennen sich zwar zur Kreislaufwirtschaft – bei der Umsetzung gibt es jedoch noch Potenzial. Im Kanton Aargau sind die Unternehmen etwas besser unterwegs als der Schweizer Durchschnitt.

Das zeigt eine aktuelle Studie der Berner Fachhochschule BFH und der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich. Der Kanton Aargau war als Partnerkanton mit einer separaten kantonalen Auswertung beteiligt. Das Hightech Zentrum Aargau ist zudem Netzwerkpartner und Mitglied der Begleitgruppe der Studie.

Ergebnisse für den Kanton Aargau im Überblick

  • 30 % der Aargauer Unternehmen haben eine Kreislaufwirtschaft in ihrem Geschäftsmodell verankert (CH: 27 %).
  • 13 % der Unternehmen haben bereits mehr als zehn Aktivitäten der Kreislaufwirtschaft umgesetzt (CH: 10 %).
  • 8 % investieren mehr als zehn Prozent ihrer Mittel in die Umsetzung von Aktivitäten der Kreislaufwirtschaft (CH: 7 %).
  • 14 % erzielen mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes mit der Kreislaufwirtschaft (CH: 15 %).

Treiber und Hemmnisse
Die wichtigsten Treiber für die Umsetzung von Kreislaufwirtschaft sind die Nachfrage der Kunden, die politischen Rahmenbedingungen in der Schweiz sowie Einsparpotenziale bei den Kosten.
Hindernisse sind vor allem der Mangel an qualifiziertem Personal sowie hohe Investitionskosten.

Bedeutung für den Aargau

Die Resultate zeigen, dass Aargauer Unternehmen die Chancen der Kreislaufwirtschaft aktiver nutzen als der Schweizer Durchschnitt. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftsstandorts.

Den gesamten Studienbericht finden Sie hier:
Download "Statusbericht der Schweizer Kreislaufwirtschaft 2024"

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