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Tag 6 | Die Schweizer Weinterrasse

Donnerstag 17.09.2020

Fahrer Beat Christen berichtet

Um 9 Uhr mussten wir, besser gesagt Peter, die zweite Fahrzeugpräsentation im Collège Lully bestreiten. Er meisterte diese Aufgabe wiederum mit Bravour, diesmal sogar unter erschwerten Bedingungen in Französisch.

Nachdem ich Peter für seinen Abstecher an die ETH Zürich am Bahnhof Morges abgesetzt hatte, war ein nächster Ladestopp beim Supercharger in Bussigny fällig. Während dem Laden bereitete ich den Tesla für die nächsten Co-Piloten vor: Johanna und Wolfgang Roth aus Oberdorf BE. Ihr TWIKE ist leider nach einer beeindruckenden Leistung mit einem Elektronikschaden in Vétroz ausgestiegen und musste abgeschleppt werden. Dann gönnte ich dem Tesla die zweite Autowäsche und eine Innenreinigung.

Nun musste ich mich beeilen, um rechtzeitig zum Mittagessen im Restaurant Lac de Bret zu sein. Diese Fahrt führte mich, zwischenzeitlich ohne Co-Pilot Peter, mitten durch das wunderschöne Lavaux. Dort begegneten mir die klingenden Namen wie Dézalay, Epesses und weitere. Ich entsagte jedoch dem Wein standhaft. Selbst als Louis nach dem Mittagessen vier Teams zu einer spontanen Weindegustation in Epesses einlud, liess ich es bei einem Eis bewenden. Aber: ich komme wieder!

Um 15 Uhr kamen wir in den Genuss einer 75-minütigen Führung zum Thema Photovoltaik an der EPFL. Ein Mitarbeiter von Romand Energie zeigt uns alle verschieden Typen von Solarpanels, welche in Partnerschaft mit der EPFL auf den Dächern und Fassaden des Campus getestet werden. Beeindruckend, was schon alles möglich ist und wie schnell die Entwicklung weitergeht.

Nach einem Zwischenstopp am Supercharger Lully, die Ladung muss auch für morgen reichen, erreichten wir mit etwas Verspätung den heutigen Etappenort Tafers. Nach den Ansprachen und der Besichtigung der Fahrzeuge wurden wir mit einem ausgezeichneten Nachtessen beglückt. Den Tagesabschluss machte die Fahrt ins Bildungszentrum Burgbühl in St. Antoni, wo ich übernachtete.

Text: Beat Christen

Ein kurzer Abstecher auf den Hönggerberg

Co-Pilot Peter Morf berichtet

Kurz nach Lully musste ich mich via Morges Bahnhof und den Elektrofahrzeugen der SBB nach Zürich auf den Hönggerberg begeben, um einigen Verpflichtungen nachkommen. Der Austausch mit den Studenten des letzten Semesters stand an und wurde in einer kleinen Runde – sehr entspannt und angeregt zugleich abgehalten. Die Themen Energie und Umwelt, die in der Vorlesung behandelt werden, decken ebenfalls die zentralen Themen der WAVE ab - Ich war also nicht thematisch, sondern nur räumlich von der WAVE entfernt. 

Die heutige Etappe

Nach der gestrigen Etappe von 251 km haben wir heute «lockere» 144 km vor uns.
Dabei fahren wir von Montreux etwas weiter in den Westen nach Morges.
Dort steht ein Besuch beim «College de Lully» auf dem Plan. Anschliessend fahren wir durch das Weinbaugebiet Lavaux, das seit 2007 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Die terrassenartige Anordnung der Weinhänge erstreckt sich auf 800 Hektar.
Die Etappe führt uns weiter nach Rueyres und Fribourg bis nach Tafers zum heutigen Etappenziel.

Eindrücke der sechsten Etappe

Ein toller Zusammenschnitt der sechsten Etappe (Lully - Lavaux - Tafers) von Tour Direktor Louis Palmer:

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