Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat im Rahmen seiner Wachstumsstrategie die Einrichtung eines Instruments zur Forschungsförderung („Forschungsfonds Aargau“) beschlossen. Jedes Jahr sollen gemeinsame Entwicklungsprojekte von Hochschulen mit aargauischen Firmen gefördert werden. Dazu stellt der Forschungsfonds Aargau finanzielle Mittel für innovative Projekte zur Verfügung. Der Regierungsrat hat die administrative Verwaltung des Forschungsfonds Aargau per Leistungsvereinbarung dem Hightech Zentrum Aargau übertragen.

Der Forschungsfonds Aargau dient nachfolgenden Zwecken:

  • Innovationen in der Aargauer Wirtschaft fördern
  • Den Wissens- und Technologietransfers zwischen Hochschulen und bestehenden Aargauer Wirtschaftsunternehmen unterstützen
  • Anreize dafür schaffen, dass innovative und wertschöpfungsintensive Unternehmen den Kanton Aargau als Standort wählen

Hier ein Beispiel eines vom Forschungsfonds Aargau geförderten Projektes:

Holz-Beton-Verbund Wilma

Richtlinien und Partner

So erhalten Sie Unterstützung für Ihr Projekt vom Forschungsfonds Aargau

Projekte müssen einige Kriterien und Richtlinien erfüllen, damit der Forschungsfonds Aargau sie unterstützen kann. So müssen bei jedem Projekt wenigstens ein Wirtschaftspartner mit Domizil im Kanton Aargau oder mit verbindlicher Verpflichtung zur Verlegung des Sitzes in den Aargau sowie ein Schweizer Hochschulpartner (z.B. ETH/Uni, EMPA, PSI, FH) beteiligt sein. Die Projektleitung kann sowohl die Hochschule als auch der Wirtschaftspartner wahrnehmen. Der Partner, bei dem die Projektleitung angesiedelt ist, übernimmt die Rolle des Antragstellers.

Finanzielle Förderung

Die Grössenordnung der Kantonsmittel bewegt sich im Bereich CHF 50'000 - 100'000 pro Projekt. Förderbeiträge aus dem Forschungsfonds gehen dabei ausschliesslich an den Hochschulpartner. Vom Wirtschaftspartner setzen wir eine Eigenleistung von 50% der Projektkosten voraus, welche neben Sach- und Personalleistungen teilweise auch in Geld erfolgen kann.

Diese Arten von Projekten fördern wir

Bevorzugt fördern wir Projekte mit folgenden Merkmalen:

  • Einem hohen Innovationsgehalt
  • Projekte, die effizient umsetzbar und marktnah sind
  • Ein Wissens- und Technologietransfer soll stattfinden, vom Hochschul- zum Wirtschaftspartner und umgekehrt

Projekte im Bereich der Weiterentwicklung und Nutzung von Nanotechnologien fördert der Forschungsfonds Aargau ebenfalls, wenn sie einen ausgewiesenen Anwendungscharakter haben. Ansonsten orientiert sich das Modell des Forschungsfonds Aargau stark am Modell der Forschungsförderungsagentur Innosuisse des Bundes. Für detaillierte Richtlinien konsultieren Sie bitte das aktuelle Reglement des Forschungsfonds Aargau.

Termine & Formulare

Die Eingabetermine des Forschungsfonds Aargau

VorgangTermine FrühlingTermine Herbst
Ausschreibung15. Januar15. Juni
Einreichen Projekte bis31. März
(24.00 Uhr)
31. August
(24.00 Uhr)
Besprechung ForschungskommissionMitte AprilMitte September
Entscheidung / Infos an Antragssteller30. April30. September

 

Sie haben Fragen? Wir finden die Antworten.

FAQ Forschungsfonds Aargau

Die FAQ des Forschungsfonds Aargau sollten die meisten Ihrer Fragen beantworten. Sollten Sie Ihre spezielle Antwort hier dennoch nicht finden, nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter Telefon: 056 560 50 50.

FAQ

Welche Stundensätze darf ich einsetzen?

Es gelten die Regelungen der Innosuisse. Für den Projektleiter dürfen Sie daher maximal CHF 148.-/h veranschlagen.

Kann ich Projektanträge und Berichte auch in englischer Sprache abfassen?

Ja, das ist ohne weiteres zulässig.

Wie sind das Eigentum an den Forschungsresultaten und das Verwertungsrecht geregelt?

Es bestehen keine grundsätzlichen Vorgaben zur Regelung der rechtlichen Situation. Wichtig ist aber, dass sich der Wirtschaftspartner und der Hochschulpartner vor Projektbeginn darüber einigen und dies schriftlich festhalten. Beachten Sie dazu die Grundsätze zum Immaterialgüterrecht.

Was ist die Grössenordnung der Dauer von geförderten Projekten?

Im Moment 1 bis 2 Jahre.

Wie wichtig ist die Abschätzung des Marktes in meinem Förderantrag?

Die Evaluationskommission muss sich ein Bild über den vorhandenen Markt für das Produkt und die erwarteten Marktanteile daraus machen können.

Kann ich Hilfe bei der Erstellung des Förderantrages erhalten?

Ja. Die mit der operativen Geschäftsführung des Forschungsfonds Aargau betraute Förderstiftung Hightech Zentrum Aargau gibt Ihnen gerne Auskunft über die Vollständigkeit und die eventuell nötigen Anpassungen an Ihrem Projektantrag.

Welche Grössenordnung an Fördermitteln kann ich pro Projekt erwarten?

Pro gefördertes Projekt kann der Forschungsfonds in der Grössenordnung von CHF 50’000 - 100’000 fördern, wobei der Wirtschaftspartner dieselbe Grössenordnung beizusteuern hat. Dies entweder in Form von Personal-, Sach- oder Barleistungen.

Ist es möglich, Förderbeiträge für den Wirtschaftspartner zu beantragen?

Nein, die Fördermittel aus dem Forschungsfonds Aargau gehen ausschliesslich an den/die beteiligten Hochschulpartner (analog wie bei der Innosuisse, der Förderagentur des Bundes).

Wer kann Anträge einreichen?

Anträge können sowohl der Wirtschaftspartner als auch der Hochschulpartner einreichen. Wichtig ist nur, dass es sich beim Wirtschaftspartner um ein im Aargau domiziliertes Unternehmen handelt.

Wer kann mir Auskunft zu meinen Fragen erteilen?

Das Hightech Zentrum Aargau ist mit der Abwicklung der operativen Geschäftstätigkeit des Forschungsfonds betraut. Auskunft erhalten Sie unter ffag@hightechzentrum.ch oder telefonisch unter 056 560 50 50.

Die Forschungskommission

Das Hightech Zentrum Aargau betreut den Forschungsfonds administrativ. Unsere Forschungskommission setzt sich aus qualifizierten Personen aus Wirtschaft, Forschung und Innovationsförderung zusammen.

Wir setzen uns für Sie ein

Der Forschungsfonds unterstützt innovative Vorhaben

Seit der Einführung im Jahr 2008 hat sich der Forschungsfonds zu einem Forschungs- und Innovationsförderinstrument für Firmen mit Domizil im Kanton Aargau entwickelt, der sich steigender Nachfrage erfreut. Start-ups wie auch etablierte Unternehmen, insbesondere jedoch KMU nutzen den Forschungsfonds. Die Unternehmen sind in verschiedensten Branchen tätig, wie Energie- und Elektrotechnologie, Medizinaltechnik, Pharma- und Biotechnologie, Maschinenbau, Kunststofftechnik und Bauindustrie. Der Forschungsfonds kann jährlich rund 10 bis 14 neue Projekte lancieren. Da die Projekte meist mehr als ein Jahr dauern, sind zurzeit über 20 Projekte in Arbeit. 

Projekte

Kontakt

Forschungsfonds Aargau
c/o Hightech Zentrum Aargau AG
Badenerstrasse 13
5200 Brugg
+41 (0) 56 560 50 50
ffag[at]hightechzentrum.ch

Telefonische Erreichbarkeit der Telefonzentrale:
Montag - Donnerstag: 8.00 - 12.00 /13.30 - 16.30 Uhr
Freitag: 8.00 - 12.00 / 13.30 - 16.00 Uhr

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